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Was ein Speicher an einem echten Tag verdient hätte.

Leistung, Speicherdauer und Fahrweise einstellen, Tag wählen, Fenster verschieben. Gerechnet wird mit den veröffentlichten Preisen von fünf realen Tagen — mit Wirkungsgradverlust, mit offenen Annahmen und ohne Renditeversprechen.

Fünf reale Tage, keine Prognose.1 Was ein Speicher künftig einbringt, hängt davon ab, wie viele andere dasselbe tun: Jeder Speicher, der ans Netz geht, verkleinert den Spread, von dem er lebt.

Der Rechner braucht JavaScript. Die Kurve zeigt den Day-Ahead-Preis des ersten Tages; die Annahmen darunter gelten unverändert.

Preisverlauf des gewählten Tages mit Lade- und Einspeisefenster des eingestellten SpeichersDay-Ahead-Preise am 5. September 2025, Marktgebiet Deutschland/Luxemburg, Stundenwerte. Ein Handelstag ohne Besonderheit: flaches Mittagstal, Abendspitze am frühen Abend, keine negative Stunde. Geladen wird 12 bis 16 Uhr zu durchschnittlich 75 Euro je Megawattstunde, eingespeist 18 bis 22 Uhr zu 133 Euro. Darunter der Ladezustand des Speichers von null bis hundert Prozent.
Leistung am Netzverknüpfungspunkt
10 MW
Speicherdauer
Fahrweise
Tag

Erlös an diesem Tag

—

An den fünf Tagen dieser Auswahl
—
Rechnerisch bei 365 Tagen wie diesem
—
Ein Jahr besteht nicht aus 365 gleichen Tagen. Die Zeile darüber zeigt, wie weit die Tage dieser Auswahl auseinanderliegen.
Vollzyklen am Tag
—
Kapazität
—
Preisspanne des Tages
—
Alle Annahmen, offen
Datengrundlage
Stundenwerte der Day-Ahead-Auktion im Marktgebiet Deutschland/Luxemburg, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur.1 Fünf ausgewählte Tage zwischen September 2025 und September 2026, unverändert übernommen.
Wirkungsgrad
85 Prozent Roundtrip, vollständig auf der Entladeseite verrechnet: Eine Stunde Laden zieht 1 MWh je MW aus dem Netz, eine Stunde Einspeisen liefert 0,85 MWh je MW zurück.
Kapazität und Zyklen
Kapazität ist Leistung mal Speicherdauer. Der Ladezustand bleibt zwischen 0 und 100 Prozent, und kein Zyklus zieht mehr als die Kapazität — das ist die Zyklenbegrenzung dieses Rechners. Was eine Herstellergarantie an Zyklen zulässt, steht in ihrem Vertrag, nicht hier.
Zusammenhängende Fenster
Gerechnet wird mit zusammenhängenden Fenstern, weil man sie im Diagramm verschieben kann. Eine freie Stundenwahl bringt an manchen Tagen mehr; wie viel, steht unten.
Ein Zyklus
Ein Ladefenster, danach ein Einspeisefenster, beide über die Speicherdauer und mit voller Leistung.
Zwei Zyklen
Zwei Paare hintereinander. Der doppelte Durchsatz bedeutet doppelte Belastung der Zellen; lohnt der zweite Zyklus nicht, wird er nicht gefahren.
Netzdienlich
Dieselbe Energie über die doppelte Zeit bei halber Leistung. Das halbiert den Leistungsbezug am Netzverknüpfungspunkt und schöpft weniger Spread ab — ein Speicher, der dem Netz mehr hilft als seiner eigenen Erlösrechnung.
Negative Preise
Bei negativen Preisen kehrt sich die Rechnung um: Für die Aufnahme wird bezahlt, für die Abgabe zahlt man. Weil nur 85 Prozent zurückgehen, verdient der Verlust dann Geld. Das ist kein Fehler der Rechnung, das ist der Markt.
Nur ein Markt
Gerechnet wird ausschließlich der Day-Ahead-Markt. Ein Speicher vermarktet in der Praxis mehrere Märkte gleichzeitig — Intraday, Regelenergie (PRL/SRL/MRL), Kapazität. Der Day-Ahead-Erlös ist deshalb eine Untergrenze, nicht das Ergebnis.
Nicht enthalten
Gerechnet wird der Erlös am Day-Ahead-Markt, sonst nichts. Nicht enthalten sind:
  • Netzentgelte, Umlagen, Steuern
  • Vermarktungskosten und Verfügbarkeit
  • Degradation der Zellen
  • Investition, Finanzierung, Betrieb
Keine Rendite
Dieser Rechner nennt Erlöse. Eine Rendite braucht Investitionskosten, Finanzierung und Betriebskosten; die kennt er nicht und rechnet sie deshalb nicht. Wer eine belastbare Zahl braucht, braucht ein Projekt und ein Gespräch.

Warum dieser Rechner weniger zeigt, als möglich ist

Ein Speicher, der nur am Day-Ahead-Markt arbeitet, lässt Geld liegen. In der Praxis wird parallel vermarktet: Intraday-Handel, Regelenergie (PRL/SRL/MRL), Kapazitätsprodukte. Wer alles zusammennimmt, kommt über die Zahl, die hier steht.

Wir zeigen sie trotzdem allein, und zwar aus einem Grund: Der Day-Ahead-Preis ist der einzige Erlös, der für jeden Tag vollständig veröffentlicht ist und den Sie selbst nachprüfen können.1 Alles andere müssten wir behaupten.

Die Gegenrichtung gehört dazu: Die Spanne zwischen dem billigsten und dem teuersten Preis eines Tages ist die Grundlage dieses Geschäfts, und sie wird kleiner, je mehr Speicher am Markt sind. 2025 gingen Netzanschlussanfragen über rund 574 GW ein.2 Nicht alle werden gebaut — aber wer heute mit den Spreads von heute rechnet, rechnet zu hoch.

Zwei Wege von hier

Sie haben eine Fläche.

Ob auf Ihrem Grundstück ein Speicher möglich ist, hängt nicht am Erlös, sondern am Netzanschluss in der Nähe. Wir sagen Ihnen, was daraus werden kann — auch, wenn die Antwort nichts ist.

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Sie bewerten Projekte.

Für eine belastbare Erlösrechnung braucht es Lastgänge, Netzentgelte, Vermarktungsverträge und die Fahrweise des konkreten Standorts. Das rechnen wir projektbezogen, nicht im Browser.

Für institutionelle Investoren

Quellen

Quellen zuletzt abgeglichen am

  1. Bundesnetzagentur | SMARD.de: Großhandelspreise Day-Ahead, Marktgebiet DE-LU, Stunden- und Viertelstundenauflösung (Lizenz CC BY 4.0). Stand 2026-09-12. Zur Quelle
  2. Bundesnetzagentur (Monitoring), berichtet von pv magazine: Netzanschlussanfragen und -zusagen für Batteriespeicher im Jahr 2025. Stand 2026-08-25. Zur Quelle

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Mit Lastgang, Netzanschlusspunkt und Fahrweise wird aus der Mechanik eine Zahl, die trägt.

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